Operation Biermeter


Anlässlich des zweijährigen Jubiläums und des vor der Tür stehenden Poloturniers war es dringend notwendig einen eigenen Biermeter zu bauen, um nicht mehr auf den Biermeter der No Mercys angewiesen zu seien.

So beschlossen der Seeräuber und Seiloo als angehende Ingenieure ihre theoretischen Kenntnisse in spanender Bearbeitung und Fügetechnik in der Praxis zu erproben.

Der erste Schritt bestand nun darin beim Baumarkt die notwendigen Materialien zu besorgen, wobei sich besonders die Auswahl der Holzplatten als Problem gestaltete. Da Pläne allgemein überbewertet werden, hatten wir uns keine konkreten Gedanken über das Material und den Durchmesser der Holzplatten gemacht. Im Baumarkt beschlossen wir daher nach dem Motto "The bigger, the better" zu verfahren, schließlich muss ein königlicher Biermeter auch einen imposanten Eindruck machen.

Bei mäßigem Frühlingswetter, bewaffnet mit Werkzeug und Bier, legten wir los. Zunächst wurden mit einer Stichsäge und einer Konstruktion Marke Eigenbau aus den Holzplatten zwei Kreise gesägt. Zwar ließ das Ergebnis des ersten Kreises etwas zu wünschen übrig, dafür wurde der zweite Kreis umso besser. Daraufhin wurden in eine Platte Löcher gebohrt in die später die Becher gestellt werden. Nachdem beide Platten zunächst mit weißer Farbe und dann mit dem königlichen Rot lackiert wurden, wurde mittels Schablonen das Königskeulenlogo aufgetragen. Mit einer Kombination aus Schrauben, Muttern, Klebstoff und Holzplättchen wurde der Biermeter letztendlich zusammengebaut.

Nach zwei Tage und diversen Hopfenkaltschalen war das Meisterwerk vollendet und somit bereit für den ersten Einsatz auf dem Poloturnier. Auf dass er uns lange erhalten bleibt: Prost!

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